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Kenshin, der Vagabund

Über das Manga Kenshin, der Vagabund bin ich gestern zufällig in unserer Bibliothek gestolpert. Mein Partner hat vor vielen Jahren die komplette Story gelesen und gekauft. Kenshin ist zwar manchmal von den Zeichnungen etwas kindlich, aber die Story ist durchaus anspruchsvoll. Während ich normalerweise Mangas in einer Stunde durchgelesen habe, brauchte ich für den ersten Band  nun schon deutlich länger.

Kenshin ist ein Thriller mit historischem Hintergrund. Es gibt 28 Bände der Kenshin-Geschichte. Die Geschichte ist auch in Deutschland abgeschlossen.

Hintergrund des Mangas ist die Meiji-Zeit(1868 bis 1912), in der u. a. Tennos Mutsuhito herrschte. In dieser Zeit wurde der japanische Feudalstaat zu einer imperialen Großmacht. Die Samurai wurden „abgeschafft“, das Tragen des Schwertes in der Öffentlichkeit verboten. Lehen wurden abgeschafft, Schulpflicht eingeführt. Dies sind nur einige Änderungen.

Kenshin Himura gehört zu den großen Helden des Umbruchs, nicht nur, weil er viele Schlachten in dieser Zeit erfolgreich schlug, sondern v.a., weil er später seine Kameraden beschütze. Doch nach dem Einleiten der Meiji-Zeit zog er sich als Vagabund zurück. Bei seinen Wanderungen trifft er auf Kaoru, die versucht, gegen alle Widrigkeiten, das Dojo des Vaters weiterzuführen. Dort spielt der erste Band.

Kenshin wird ungewollt ständig in Kämpfe verwickelt. Gegen Ende des erstens Bandes kämpft er ungewollt gegen den gefürchteten Sanosuke…

Mich fesselt dieses Manga sehr und freue mich auf alle weiteren Bände!

28.5.12 10:24
 



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