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Ralf Günther - Der Gartenkünstler

Inhalt:

Der Gartenkünstler von Ralf Günther erzählt einen historischen Krimi über die London-Reise des Fürst Pückler. Dort reist der Lebemann hin, um - geschieden von seiner geliebten Frau - eine neue Frau mit großer Mitgift zu finden. Seine eigentliche Frau - Lucie - ist in die Machenschaften eingeweiht und verwaltet derweil das Anwesen des Fürsten. Schnell zeigt sich für den Fürsten, dass alle Frauen, denen er in London näher kommt, kurz darauf eines grausamen Mordes sterben. Natürlich gerät der Fürst selbst mit der Zeit unter Verdacht.

Hintergrund:

Hermann von Pückler-Muskau wurde 1785 geboren. Er war Landschaftskünstler, Reisender und Schrifsteller. "Der Verstorbene", wie er auch im Buch genannt wird, war eines seiner schrifstellerischen Pseudonyme. Er heiratete Lucie von Hardenberg (*1776) im Jahr 1817, ließ sich jedoch später wieder von ihr scheiden. Dennoch blieben sie eng befreundet. Seine Schulden versuchte er tatsächlich in den Griff zu bekommen, indem er mehrere Monate nach London ging, um dort eine reiche Dame zu finden. Seine Erlebnisse schilderte er in Briefen an Lucie. Der Versuch, eine neue Braut zu finden, mißlang und er kehrte heim. Doch sein Reisebericht wurde ein Erfolg. Danach reiste er in den Orient. 

Autor:

Ralf Günther wurde 1967 in Köln geboren. Er schrieb mehrere Historische Romane und Kinderbücher. Seinen Durchbruch feierte er mit dem Werk "Der Leibarzt".

Stil:

Das Buch beginnt mit einigen Worten des Autors über seinen "Kontakt" mit Fürst Pückler und endet auch mit diesen. Eine nette Idee, um die Nähe des Autors zum Thema darzustellen. Witzig und "mal was anderes".

Das Buch ist zum Teil in Briefform verfasst. Pückler schreibt seine Erlebnisse seiner Schnucke Lucie.

Sprachlich über aus gelungen! Der Stil passt ganz herrvorragend in die Zeit, in der das Buch spielt.

Eigene Meinung:

Insgesamt fand ich das Buch gut. Es war ein netter Zeitvertreib für einen langen "Winterabend". Sprachlich fand ich es, wie erwähnt sehr gelungen und die Charakteren hatten ihre Eigenheiten, die deutlich zum Vorschein kamen. Weniger gelungen fand ich allerdings die Atmosphäre. Dem Autor gelang es meiner Meinung nach nicht, das London der damaligen Zeit lebendig werden zu lassen. Und durch die frivole Art des Fürsten in seinen Briefen verlor der Roman jede Spannung. Ein Krimi, der keiner ist. Ich mochte auch den Fürsten nicht so wirklich. Er ist arrogant und überheblich und mutete allen viel zu. Manchmal konnte ich über ihn schmunzeln, an anderen Stellen schüttelte ich ärgerlich den Kopf.

 

7.3.10 10:02
 



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