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Amy Plum - Von der Nacht verzaubert

Entzückend!
...war das erste Wort, das  mir einfiel. Der Roman ist wirklich einfach entzückend und nicht weniger spannend. Sicherlich, er erinnert sehr an Bella und Edward, an Vampire Dairies, an Rosa und Alessandro, an....tausend andere.... das macht die Story aber nicht weniger gut, nicht weniger durchdacht, nicht weniger schön. Es war ein Genuß, das Buch zu lesen.

Die Charakteren sind facettenreich, die Story teils düster und sehr spannend. Und der Ort, an dem der Roman spielt, nämlich Paris ist einfach toll gewählt. Ich liebe Paris und beim Lesen des Buches musste ich immer wieder an die Straßencafés denken, in denen ich selbst schon saß. Die Schilderungen in dem Buch sind nicht mal langatmig und doch hat man sofort das Gefühl, mitten in Paris neben Kate im Café zu sitzen, mit ihr und Vincent im Boot auf der Seine zu fahren...*schmacht*

Ein echt schöner, empfehlenswerter Romantasy. Mich hat er völlig überzeugt.
28.5.12 10:31


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Kenshin, der Vagabund

Über das Manga Kenshin, der Vagabund bin ich gestern zufällig in unserer Bibliothek gestolpert. Mein Partner hat vor vielen Jahren die komplette Story gelesen und gekauft. Kenshin ist zwar manchmal von den Zeichnungen etwas kindlich, aber die Story ist durchaus anspruchsvoll. Während ich normalerweise Mangas in einer Stunde durchgelesen habe, brauchte ich für den ersten Band  nun schon deutlich länger.

Kenshin ist ein Thriller mit historischem Hintergrund. Es gibt 28 Bände der Kenshin-Geschichte. Die Geschichte ist auch in Deutschland abgeschlossen.

Hintergrund des Mangas ist die Meiji-Zeit(1868 bis 1912), in der u. a. Tennos Mutsuhito herrschte. In dieser Zeit wurde der japanische Feudalstaat zu einer imperialen Großmacht. Die Samurai wurden „abgeschafft“, das Tragen des Schwertes in der Öffentlichkeit verboten. Lehen wurden abgeschafft, Schulpflicht eingeführt. Dies sind nur einige Änderungen.

Kenshin Himura gehört zu den großen Helden des Umbruchs, nicht nur, weil er viele Schlachten in dieser Zeit erfolgreich schlug, sondern v.a., weil er später seine Kameraden beschütze. Doch nach dem Einleiten der Meiji-Zeit zog er sich als Vagabund zurück. Bei seinen Wanderungen trifft er auf Kaoru, die versucht, gegen alle Widrigkeiten, das Dojo des Vaters weiterzuführen. Dort spielt der erste Band.

Kenshin wird ungewollt ständig in Kämpfe verwickelt. Gegen Ende des erstens Bandes kämpft er ungewollt gegen den gefürchteten Sanosuke…

Mich fesselt dieses Manga sehr und freue mich auf alle weiteren Bände!

28.5.12 10:24


Miguel de Cervantes - Don Quijote de la Mancha

Wahn der ganz besonderen Art???

Ich habe Don Quijote de la Mancha im Rahmen der Klassikerleserunde gelesen. Oder vielmehr – nicht zu Ende gelesen. Dieser hochgelobte Ritterroman aus den Anfängen des 17. Jh., in denen eben solche groß in Mode waren, gehört leider schon zu jenen, die immer unglaubwürdiger und abgedrehter wurde. Vermutlich war das einer der Gründe, warum ich mit dem Don nicht anfreunden konnten. Anfangs fand ich die Sprache und den Einfallspinsel ja nett und konnte schmunzel. Aber schon bald wurde mir das Ganze zu viel. Zu viel schwülstige Sprache, zu viel Hirngespinste. Damit kann ich nicht so wirklich. Ich mag auch keine Psychiatrie-Romane, in denen es um die Welt von psychotischen geht. Mit so abgedrehten, der Wirklichkeit entrückten Sachen komme ich nicht gut zurecht. Obwohl High Fantasy beispielsweise liebe. Nun, der andere Grund, warum mir das Werk nicht zu zusagte, ist wohl, daß ich mit dieser Art „lustiger Abenteuerroman“ nicht viel anfangen kann. Auch Die drei Musketiere konnte mich damals in der Leserunde nur bedingt überzeugen.

Zum Inhalt: Don Quijote, eigentlich Alonso Quijano aus der Mancha in Spanien, liest mit Leidenschaft Ritterromane. Irgendwann steigert er sich wahnähnlich so in die Geschichten hinein, daß er sie für wahr hält und völlig Realitätsfremd wird. Auch er will dann Ritter werden. Sein altes Pferd soll zu seinem Streitross werden, welches er Rosinante tauft, was so viel heißt wie „vorher war es mal ein Gaul“. Begleitet von Sancho Panza, sein Begleiter ist mir durchaus sympathischer. Er ist klarer und nicht so realitätsfern.

Ganz interessant fand ich einige Themen, die in dem Roman aufgegriffen wurden, wie die Bücherverbrennung oder Don Quijotes Erklärung über die Wissenschaften.

Alles in allem habe ich das erste Buch in den letzten Kapitel abgebrochen und das zweite erst gar nicht begonnen. Ich konnte es nicht mal mehr querlesen, da ich einfach auch merkte, daß ich in der Zeit, in der ich eigentlich das Buch lesen sollte/wollte, drei andere gelesen hatte…

Einerseits schade, andererseits mal wieder einen Klassiker aus meinem Regal weggelesen…sehr fein!

28.5.12 09:38


Barbara Pope - Jakobsblut

Inhalt:

Ende des 19. Jahrhunderts spielt der historische Roman von Barbara Pope. Hintergrund ist die Dreyfus-Affäre. Als Dreyfus-Affäre wird der Landesverrat des jüdischen Hauptmann Alfred Dreyfus an der Französischen Republik (III.) bezeichnet. Er wurde letztendlich im Dezember 1894 aus dem Land verbannt (Teufelsinseln). Allerdings entfachte die Affäre immer wieder neue „inner“-politische Debatten um Schuld oder Unschuld Dreyfuses. Zur damaligen Zeit kippte die Stimmung in Lothringen immer mehr gegen die jüdische Bevölkerung. Diese Umstände wurden im Roman aufgegriffen.

 

Bernard Martin, Untersuchungsrichter in Lothringen wird mit der Klärung eines politisch brisanten Falles beauftragt: jemand hat einen Ritualmord an einem Säugling begangen. Eigentlich sollte sein Kollege Singer den Fall übernehmen, doch dieser sieht sich nicht im Stande. Werden doch schnell Verdächtigungen gegen die Juden der Gegend laut. Und Singer selbst ist Jude.

 

Martin spürt selbst ein gewisses Unbehagen, sich diesem Fall anzunehmen. Wohnt er doch mit der jüdischen Familie Stein in einem Haus und ist mit Singer fast befreundet. Doch ihm wird schnell deutlich, daß seine Vorgesetzten selbst Vorurteile haben und schnell mit dem Verdacht bei der Hand sind, daß es „die Juden“ gewesen sein könnten.

Und so kommt es, daß Martin tief verstrickt wird, in die politischen und gesellschaftlichen Auswirkungen der Dreyfus-Affäre. Selbst seine Ehe droht zu scheitern.

 

„Jakobsblut“ ist der zweite Band Ihrer Krimi-Reihe um Untersuchungsrichter Martin.

 

Autorin:
Barbara Pope ist Historikerin und war Professorin für Geschichte und „Women’s Studies“ an der University of Oregon. Sie lebt in Seattle und reist gerne durch Europa.

 

Meine Meinung:

Mir hat das Buch von Anfang an gut gefallen. Es ist ein paar Tage her, daß ich es beendet habe und auch mit Abstand finde ich es nach wie vor sehr gelungen. Einzig der doch immer drohende Zeigefinger, den ich beim Lesen stets spürte, störte mich zunehmend. Ich bin nicht sicher, ob das von Pope so gewollt ist oder ein eigener persönlicher Touch der Schriftstellerin da zu spüren. Oder ab, ob es einfach so ist, daß bei einem Buch um Verfolgung und Verleugnung von Juden immer ein bitterer Beigeschmack dabei ist...

 

Sehr gut gefielen mir die Charakteren. Selbst kleinere „Rollen“ sind lebendig und tiefgründig gestrickt. So blieb doch am meisten Vater Stein in Erinnerung. Martin fand ich manchmal allerdings etwas „zu glatt“.

 

Weniger gefallen hat mir, daß es sich wieder einmal um eine Serie handelt. Als ich das Buch bekam, dachte ich, es sei mal was anderes. Ein gut recherchierter, historischer Krimi, der ein Anfang und ein Ende hat. Ich mag dieses aufblasen von Krimis nicht. Dieses Überschwemmen des Marktes mit Serien ist mir einfach suspekt.

24.9.10 16:03


Helen Brown - Cleo

Herzerwärmend!

Cleo kommt nach dem Tod des ältesten Sohne Sam überraschend in die Familie, die in einer Art Starre lebt, seit Sam nicht mehr da ist. Und Cleo bringt ganz viel Leben zurück ins Haus, ins Herz - in einfach alles!

Selten habe ich bei einem Buch so gelacht und so geweint! Es berührte mich durch und durch. Helen Brown hat da ein kleines Juwel geschaffen, dass nicht nur für jeden, der gerne liest, nicht nur für Katzenmenschen, die glauben, sie sind keine und tief in ihrem Inneren wissen, dass sie doch welche sind geschrieben wurde - ich finde es wurde auch für alle geschrieben, die Traumatisches erlebt haben. Dieses Buch kann begleiten auf dem Weg des Heilens.

Geweint habe ich über die Leere, die die ganze Familie (auch die treure Hündin) befiel, als Sam starb. Und ich fand so gut beschrieben, wieviel Zorn hochkommt auf die Welt, wie sehr man jedem sagen möchte, was einem widerfahren ist, ohne Rücksicht darauf, was es mit dem anderen macht. Ich fand das so ehrlich und stimmig, es niederzuschreiben. Manchmal konnte ich die Gedankengänge oder Handlungen zwar nicht ganz nachvollziehen, weil sie mir fremd waren, aber ich kann das Gesamterleben mir sehr gut vorstellen.

Gelacht habe ich, wenn Cleo Leopardenbetten attakierte, um dann zu fliehen.

Helen Brown hat eine ganz wundervolle Art zu schreiben (man muß erstmal auf die Idee kommen, dass Socken, getrennt von einander, als Gegner weniger gefährlich sind!!! Das ist einfach genial!). Ich freue mich schon jetzt auf ihr nächstes Werk!

Fazit: "Seelenheil! Auf jeden Fall kaufen!"
8.8.10 21:15


Philipp Meyer - Rost

 Das Buch:
“Rost“ von Philipp Meyer – in Klett-Kotta-Verlag – erschienen handelt von einer Freundschaft, die einen dramatischen Verlauf nimmt als die beiden Hauptcharakteren Poe und Isaac versehentlich einen Mord begehen.

Isaac aus wohlhabenden, gebildeten Haus mit großen Zukunftschancen eilt in einer verzwickt bedrohlichen Situation seinen langjährigen Freund Poe zur Hilfe und tötet dabei einen Penner. Poe, der schon einmal für eine brutale Schlägerei verurteilt wurde, kann sich dem prüfenden Blick der Polizei nicht entziehen und gerät unter Verdacht. Während Isaac versucht, seinem Leben doch noch in die gewünschte Richtung einzuhauchen, wird Poe für den Tod des Mannes zur Rechenschaft gezogen und kommt in den Knast. Im weiteren Verlauf des Buches bricht nicht nur Poes Welt zusammen, sondern beide Familien gehen unter dem Druck der entstanden Dynamik zugrunde und es werden Lügen und Verstrickungen aufgedeckt, die alle verstören und alles verändern.

 

Der Autor:

Philipp Meyer ist 1974 geboren. Lebt in Texas und New York. Er hat eine bemerkenswerte berufliche Karriere vom Börsenmakler bis zum Bauarbeiter hinter sich. „Rost“ ist sein erster großer Roman, der international Anklang findet.

 

Schreibstil:

Anfangs fühlte ich mich vom Schreibstil des Autors überfordert und unter Druck gesetzt. Das änderte sich jedoch schon nach wenigen Seiten und Sprache und Inhalt des Buches stimmten rhythmisch überein. Gut gefiel mir die intensive Auseinandersetzung mit allen auftauchenden Charakteren und die schonungslose Darstellung, der Maskenfall jedes Einzelnen.

Weniger gut fand ich die Aufteilung der Kapitel „in Personen“. Das lässt einem dann doch häufig im Lesen stocken und man ist versucht, Kapitel zu überspringen, um dort weiterzulesen, wo man eigentlich gerade war (z. B. bei Isaac oder Poe).

 

Meine sonstige Meinung:

„Rost“ ist ein wirklich zu empfehlendes Werk. Es ist beklemmend und sicherlich nichts für die leichte Lektüre am lauen Sommerabend, da es einen nachdenklich stimmt, bedrückt und manchmal sogar nicht schlafen lässt. Teils kamen mir Assoziationen zu Kafkas „Prozeß“ oder Garcìa Marquez’ „Chronik eines angekündigten Todes“. Auch erinnerte mich die Art zu schreiben an Philipp Roth. Mir fielen also im Zusammenhang mit Philipp Meyer „nur“ große Namen der Literatur ein! „Rost“ hat mir wieder einmal gezeigt, daß es sich lohnt, einem Autor, einem Buch eine Chance zu geben, auch wenn die ersten Eindrücke zurückhaltend bleiben und einem nicht völlig aufsagen. Sehr schön! Ich bin gespannt auf einen weiteren Roman aus der Feder von P.M.

17.7.10 11:41


Kai Meyer - Die Sturmkönige - Wunschkrieg

Wunschkrieg ist der zweite Band der Sturmkönige Triologie von Kai Meyer. Ich war wieder völlig hin und weg von Meyers Erzählkunst. Er gehört echt zu den großen (Fantasy-)Autoren Deutschlands. Seine Charakteren sind nicht harmonisch glattgebügelt, sondern besitzten Ecken und Kanten, man trifft auf liebenswerte Personen ebenson wie auf abgrundtiefe Schurken - aber meist sind eben alle von jedem etwas. Das gefällt mir am meisten. Es ist so real, wenn man das zu einem Fantasy-Roman sagen kann.
Meine Lieblingsfigur ist Tarik Al-Jamal. Er ist manchmal so impulsiv und dadurch gerät die Geschichte dann richtig in Fahrt.
Ich bin nun gespannt auf Band III und die "Auflösung" der Geschichte um fliegende Teppiche, Zauberflaschen am Meeresboden, Dschinne und Elfenbeinpferde....
21.6.10 17:45


Wolfram Fleischhauer - Das Buch in dem die Welt verschwand

Inhalt:
Lizenziat Nicolas Röschlaub entdeckt bei einem nächtlichen Treffen im Wald eine übel zugerichtete Leiche. Die Augen des Opfer wurden an einem Baum in der Nähe aufgespießt. Der junge Arzt gerät in politisch-geheimbündische Verwicklungen. Nicolai wird vom Justizrat DiTassi angeheuert, für ihn zu arbeiten. Doch auch er ist nur ein Handlanger ganz anderer Spielgefährten. Im Zentrum alledems steht ein Buch, dessen Veröffentlichung die alte Welt auflösen könnte...

Stil:
Fleischhauer schreibt "rund" und spannend.

Autor:
Wolfram Fleischhauer hat schon einige historische Romane veröffentlicht, von denen ich bisher aber keine gelesen habe. Er wurde 1961 in Karlsruhe geboren und ist deutscher Schrifsteller.

Meinung:
Ich fand das Buch überaus spannend und unterhaltsam. Nur zum Ende hin, fand ich die Auflösung irgendwie zu "platt". Ich hätte mir da was Neues gewünscht, weniger Freimaurer und mehr Erfindungsgeist. Aber es ist trotzdem empfehlenswert!
18.6.10 08:34


Elizabeth Kostova - Der Historiker

16.6.10 19:22


kai meyer - dschinnland

Über die "Sturmkönige" und den ersten Band Dschinnland bin ich gestolpert, als ich wissen wollte, was Kai Meyer neben "Arkadien erwacht" noch so geschrieben hat.
Ich muß sagen, ich bin echt beeindruckt. Die Figuren sind so toll erdacht und ausgewählt, nicht einseitig und tiefsinnig. Das gefällt mir sehr.
Besonders angetan hat es mir "der Narbennarr" - eine grandiose Figur.
Und: Ich will auch einen fliegenden Teppich!!!!
15.6.10 22:44


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